Was so bei uns passiert …

Damit Sie einen Eindruck von meiner Tierschutzarbeit bekommen, habe ich nachstehend ein paar Highlights für Sie zusammengestellt:

 

August 2014

 

Bei einem Spaziergang entdeckte ich eine etwa 8-Wochen alte kleine Katze, schwer verletzt…
Das Vorderbein des kleinen Kätzchens baumelt von der Schulter herab, das Handgelenk war wohl gebrochen und schien nach dem Bruch -oder was auch immer- falsch angewachsen zu sein. Auftreten konnte das Tierchen auf dem Bein nicht mehr. Zudem war das kleine Kätzchen sehr runtergekommen und abgemagert.
Ich habe dieses Kätzchen also eingepackt und mitgenommen. Nach einem Tierarztbesuch stellte sich heraus, dass der gesamte Muskel athropiert und auch der Nerv durchtrennt war. Keine Chance auf Heilung…

Wie diese Verletzung zu Stande gekommen ist, bleibt ein Rätsel. Ich vermute, dass es in eine Mausefalle getappt ist. Und zwar schon in ganz zarten Alter von ca. 4-5 Wochen. Denn die Wunde war komplett abgeheilt.

Es gab nun 2 Möglichkeiten: entweder das Kätzchen einschläfern lassen oder aber das Beinchen amputieren.

Ich habe mich sofort für Variante 2 entschieden. Denn das Tier hat ein Recht auf Leben und dem kleinen Kätzchen fehlte sonst so weiter nichts. Außer das es wieder aufgepäppelt werden musste.

Nun stand nur noch die Frage im Raume… wie finanziert sich das ganze Projekt ???
Nach kurzer Überlegung habe ich eine sehr tierliebe Freunde darauf angesprochen, ihr die traurige Geschichte erzählt und so fand sich schnell eine Sponsorin für die Übernahme der OP-Kosten.
Nach der Amputation des rechten Vorderbeines geht es der Katze heute wieder gut.
Da Spooky, so habe ich sie getauft, durch die Behinderung einige Probleme hat und auch ein Vermittlungsversuch gescheitert ist, darf sie nun als Dauerpflegekatze hier bleiben.

Denn Tiere sind für mich keine Wanderpokale !

Spooky – 1 Tag nach der grossen OP  (Foto privat)

 

Spooky – 1 Jahr danach (Foto privat)

Von mir und Spooky daher noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Sponsorin, die diese OP ermöglicht hat.

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Oktober 2013
Über eine Tierschutzkollegin wurde ich darüber informiert, dass hier in Iburg ein Herr permanent seinen Hund frei laufen lässt. Er lief immer zu der selben Stelle, die leider an unserer Bundeshauptstrasse liegt.
Der Halter hatte sogar in einem Gespräch geäußert, dass er froh wäre, wenn man ihm seinen Hund auf der Strasse überfahren würde. Unglaublich so eine Einstellung !

Mehrfach kam es schon zu sehr brennzlichen Momenten, weil der Hund auf die Hauptstrasse lief. Also habe ich mich dort eingeschaltet und mit dem zuständigen Herrn bei Ordnungsamt Kontakt aufgenommen. Ferner mit der Veterinärbehörde, ob dort etwas über den Hundhalter bekannt ist.

Trotz vieler Aufforderungen und Verwarnbußgeldern war der Halter nicht einsichtig.
Erst der nochmalige Besuch des Ordnungsamtes und der Androhung, dass man dem Halter die Hundehaltung entzieht, scheint etwas bewirkt zu haben.

Mai 2015
Der Halter scheint es definitiv nicht zu lernen. Denn er lässt seinen Hund immer noch frei und ohne Beaufsichtigung draussen auf der Strasse herumlaufen.

 

Mai 2013 .. Waldspaziergang

Ein Waldspaziergang an einem superschönen und sonnigen Nachmittag. Man ahnt nichts Böses und plötzlich liegt es da… fast hätte ich es sogar übersehen: ein klitzekleines Kitz, vielleicht gerade ein paar Stunden alt.

 

Nur leider hatte es die Ricke an eine äußerst ungünstige Stelle gelegt, nämlich direkt neben einen gut frequentierten Wanderweg. Was leider zur Folge hatte, das ständig irgendwelche Leute um diese kleine Kitz herum standen und somit natürlich das Muttertier darin gehindert habe, zu ihrem Kitz zu gehen.
Ich habe sofort den zuständigen Herrn der hiesigen Jägerschaft und dann den Jagdpächter informiert, der mir zusicherte, dass er sich umgehend kümmert.
Nach meinem 2stündige Spaziergang bin ich natürlich nochmal dort vorbei und habe geschaut, was passiert ist… und wieder standen Leute drum herum. Diesmal eine Familie mit 2 Kindern. Ich habe die Familie dann gebeten, sich doch bitte zu entfernen und auch erklärt, warum.
Spät am Abend war ich dann nochmal dort. Und siehe da, die Ricke hatte ihr Kitz nach Einkehr der nötige Ruhe endlich “abgeholt”. Ein glückliches Ende !

 

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Oktober 2012

Mama-Katze Motte hat es geschafft… nach langer Suche haben wir für Mama-Katze Motte ein schönes Zuhause gefunden… ein dickes Dankeschön dafür an Sandra K. … Motte musste leider von ihrem angestammten Zuhause weg, weil die Versorgerin plötzlich meinte, Motte würde ihren Garten “verwüsten”. Jetzt ist Motte bei Bekannten von mir auf dem Land und kann endlich ihr Katzenleben geniessen.

2014 – Motte geht es nachwievor hervorragend und sie fühlt sich in ihrem neuen Zuhause sichtlich wohl. Ein herzliches Dankeschön an Anja und Michael…

 

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November 2011
Nachdem nun die kleine Kira seit Ende August bei mir in der Obhut war und sich die Vermittung als sehr schwer erwiesen hat, kam innerhalb von wenigen Tagen die “Erlösung”.
Die Arbeitskollegin einer guten Freundin hatte sich bereit erklärt, Kira vorrübergehend ein neues Zuhause zu geben, als Pflegestelle quasi. Am 04.11. wurde Kira abgeholt. Alles lief wunderbar. Und 2 Tage später kam dann die grosse Überraschung… der Freund dieser jungen Frau hat sich so dermaßen in Kira verguckt… und Kira scheint auch begeistert zu sein… sodass er sich entschieden hat, Kira ein festes Zuhause zu geben. Worüber ich  mich natürlich sehr freue. Endlich hat Kira ein schönes Heim, wo sie später auch raus darf … und wo man sie liebt hat.  Herzlichen Dank an dich Daniel und an Ricarda für die Hilfe bei der Vermittlung.

August 2011
Über die Gemeinde Bad Iburg wurde ich auf eine streunende Mutterkatze mit einem Jungtier aufmerksam gemacht. Beide Tiere waren stark verschnupft und in einem nicht sehr guten Zustand. Die Tiere wurden von mir mit Medikamenten versorgt. Nach ca. 1 Woche habe ich mich dann entschlossen, die Mutterkatze kastrieren zu lassen. Nun sind beide Tiere in meiner Obhut und werden gepäppelt.
Mittlerweile habe ich für die Mama eine schöne Pflegestelle finden können. Das war mir sehr wichtig, weil die Katze wohl vor längerer Zeit einen Unfall oder eine schwere Krankheit hinter sicher hatte… sie hält den Kopf schief, hat Probleme mit den Hinterbeinen, das Gangbild ist gestört … keine guten Voraussetzungen, um als streunende Katze draussen zu leben.

In diesem Zusammenhang gibt es eine süsse kleine Geschichte…. lesen Sie hier:
http://www.citypets.de/stories-katze-hund/stories-katze/525-kaetzchen-im-gartenhaus.html

Kira, 3 Monate

Mama “Motte”

 

Fotos: privat

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Juni 2010 – ein totes Rehkitz

 

Leider musste ich im Juni einen schrecklichen Fund machen. Ein erst wenige Tage altes Rehkitz, es lag tot vor meiner Schafswiese. Ich habe sofort den zuständigen Jäger informiert, der auch umgehend kam. Nach seiner Einschätzung und der eindeutigen Hinweise war klar… das Kitz ist nicht eines natürlichen Todes gestorben, sondern es wurde von einem  Hund zu Tode gehetzt !!!



Also hier die Bitte an alle Hundehalter: nehmen Sie gerade während der Schonzeit Ihren Hund in Wald- und Wiesengebieten unbedingt an die Leine. Dieses tragische Ereignis zeigt mal wieder, wie verantwortungslos manche Hundehalter doch sind.

Die Brut- und Setzzeit bezeichnet die Zeit, in der Tiere brüten beziehungsweise Junge zur Welt bringen.

In der Brut- und Setzzeit gilt besondere Aufsichtspflicht über Hunde auf und an allen Grünflächen. Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts sind damit ebenfalls betroffen. Die entsprechenden Regelungen gelten

in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli.
In Niedersachsen und Bremen sogar schon ab dem 15. März !

herrscht in dieser Zeit pauschal Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft.

In anderen Bundesländern sehen nur einzelne Kommunen diesen allgemeinen Zwang vor.
Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden

 

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4 Heidschnucken

Im Oktober 2009 …

Der alte Besitzer verstorben, keiner wusste wohin mit den Schnucken… also hat man mich angerufen und gefragt, ob ich die Tiere wohl aufnehmen könne.
Ich habe also gleich mal in der Nachbarschaft gefragt, ob ich die Wiese nutzen darf und ob die Schafe dort vorübergehend bleiben können. Man hat mir in dem Falle gerne geholfen. Kurz und gut…. die 4 zotteligen Damen haben erstmal ein neues Zuhause gefunden.

Es war viel Bürokratie und Papierkram bzgl. der Registrierung bei der Veterinärbehörde und den anderen zuständigen Behörden nötig. Doch alles lief gut und kurz drauf kamen die Ohrmarken…

Auch haben sich diverse tierliebe Menschen gerne an den Kosten beteiligt, die diese Aufnahme mit sich gebracht hat. Nach einiger Zeit hatte man sogar Gefallen an den Schafen gefunden und man war ebenfalls froh, dass die vierbeinigen Rasenmäher die Wiese kurz halten. Also haben sich alle Beteiligten entschieden, dass die Schafe dauerhaft bleiben dürfen.

Zum Glück haben sich danach schnell mehrere “Paten” gefunden, die das Projekt “Schäfchen” finanziell unterstützen.
An alle Beteiligten ein ganz herzliches Dankeschön !!!  Ohne euch wäre diese Rettung nicht möglich bzw. generell die Haltung der Schafe nicht machbar gewesen.

April 2014
Grosser Schock am Mittag… ich komme zur Wiese und unsere Schaf-Oma Carolin ist nicht mehr da.
Plötzlich fällt mir auf, dass der Zaun im Eingangsgatter aufgeschnitten ist.
Da hat sich wohl jemand Zugang zur Wiese verschafft und hat meine arme 14 Jahre alte Oma (schwer krank – Arthrose) von der Wiese geklaut.
Umgehend habe ich die Polizei alarmiert. Die kam auch sofort und hat den Sachverhalt aufgenommen. Dann kam ein Anruf… es wurde ein Schaf gefunden. Auf dem Soccer-Platz vom Gymnasium Bad Iburg. Wir also sofort hingefahren und siehe da… da stand mein altes Schaf. Total entkräfet und zitternd. Wir haben es dann in den Streifenwagen gelegt (denn laufen hätte Carolin nicht mehr können) und haben sie zurück zur Wiese und ihren Artgenossen gebracht. Tagelang ging es ihr sehr schlecht… der ganze Stress, die Panik, die so ein Tier in der Situation dann hat…
Wie es den Anschein hatte, haben sich ein paar Teenager einen Abi-Scherz mit der armen Carolin erlaubt.
Ich habe selbstverständlich Strafanzeige gestellt, wegen schweren Diebstahl und wegen Tierquälerei.
Aber leider haben sich die Übeltäter nicht finden lassen können.
Wenn Jugendliche meinen, sie müssen randalieren oder Gegenstände zerstören, ist das nicht ok. Aber sich an wehrlosen und kranken Tieren vergreifen, dass geht GAR NICHT !!!

 

Juli 2014
Der Stress des Diebstahls und der sich verschlechternde Allgemeinzustand hat Carolin sehr zugesetzt. Leider musste sie am 11.07.2014 von ihrem Leid erlöst werden.

Vielen Dank an meine Mama (Patin von Carolin), die die Kosten für die Euthanasie übernommen hat.

November 2015

leider musste ich am 26.11.2015 auch meine Schafdame Susi einschläfern lassen.
Nachdem sie tagelang nichts fressen wollte, habe ich den TA gerufen. Eine erschütternde Diagnose: Flüssigkeit
in der Lunge. 2 Tage wurde ihr Medikamente verabreicht, aber leider half das nicht. Mir blieb leider nur die einzige Möglichkeit, sie von ihrem Leid zu erlösen.   R.I.P. liebe Susi

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Juli 2009 .. ein kleines Fundkätzchen


Aufnahme eines kleinen Kätzchens, ca. 5 Wochen alt.
Angeblich ein Fundtier. Was sich aber nicht als wahrheitsgemäß herausgestellt hat.
Denn es ist verwunderlich, wenn ein Tier, was man angeblich erst vor 2 Tagen gefunden hat, schon super auf seinen Namen hört… Miss Moneypenny… und kommt, wenn man ruft. Ich bin mir sicher, die Dame wollte das Tierchen nur los werden !!!
Ich habe auch schnell festgestellt warum… diese kleine Mieze ist ein wahrer  “Terrorzwerg” .
So jung und schon so aggressiv gegenüber Katzenkollegen. Ein Folge von nicht sozialisiertem Verhalten, denn das Tierchen ist scheinbar ohne Mama oder Geschwister aufgewachsen. Eine Tatsache, die sich meist als schwierig erweist.
Als Opfer hat sie sich die Susi herausgepickt… egal wo und wie, ständig hat sie Susi attackiert.
Die Vermittlung ist von daher auch gescheitert. Weil Mini sich im Zusammenleben mit anderen Artgenossen als nicht gerade “kompatibel” erweist.
Es ist schon schwer, eine schwarze Katze zu vermitteln. Aber ein schwarze Katze, die obendrein noch Probleme macht… die will KEINER. Egal… hier kann sie rumzicken.

 

Mai 2009
Aufnahme Fundkatze, Streuner – ca. 3 Jahre alt.
Mischling, da Halblanghaar. Leider konnte ich keinen Halter ermitteln.
Nach mehreren Monaten war er dann plötzlich weg….

leider ohne Foto

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Januar 2009 .. ein Findling

Aufnahme einer Fundkatze. Das Tier irrte auf der Bielefelder Straße und der angrenzenden Nachbarschaft umher.
Ein kleiner Junge hatte das Tier auf dem Nachhauseweg von der Schule gefunden. Ein Besitzer konnte nicht ermittelt werden.
Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Katze verletzt… vermutlich geschlagen oder getreten worden. Denn im Bereich der hinteren Wirbelsäule / Schwanzansatz konnte man eine deutliche Schwellung ertasten. Und in dem Bereich ist das Tier auch sehr empfindlich.
Leider hat “Susi” noch ein anderes Problem… nämlich Unsauberkeit. Was zur Folge hat, dass eine Vermittlung des Tieres gescheitert ist. Denn es gibt nur wenige Menschen, die bereit sind, einem solchen Tier ein Zuhause zu geben. Und da Tiere für mich keine Wanderpokale sind, darf Susi nun bei mir bleiben.

 

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Katastrophale Zustände

Im Sommer wurde ich von aufgebrachten Tierfreunden über eine überaus fragwürdige Tierhaltung in Georgsmarienhütte aufmerksam gemacht.

In einer Doppelgarage wurden eine Vielzahl von Tieren gehalten, die dort unter erbärmlichen Zuständen leben mussten. Bei einer Ortsbegehung musste ich mit Entsetzen feststellen, das dort in dieser Garage 15 Rinder,
1 Friesenhengst, 1 Esel, 1 Shetland-Pony, 1 Schwein und 1 Ziege mit zwei Zicklein ihr Dasein fristen. Wie man mir sagte, hätte sich die Zahl des Tierbestandes dort schon verringert.

Ich war mehr als schockiert. Die Tiere waren zwar in relativ gutem Zustand, aber die Umstände der Haltung waren alles andere als tiergerecht. Zudem stellte sich heraus, das die Tiere nicht einmal Weidegang hatten. Und das, obwohl ausreichende Möglichkeiten – direkt vor der Tür – vorhanden sind. Sie mussten tagtäglich in einem dunklen und stinkendem Gemäuer leben, ohne Tageslicht und ohne Frischluft. Bei mehreren Kontrolle wurde ebenfalls festgestellt, das sogar die Versorgung mit Wasser nicht gegeben war … und das bei Außentemperaturen von fast  30 °Grad. Unglaublich !

Nur unter dem Einsatz von aktiven und sehr engagierten Tierfreunden war es möglich, mit mehrfachen Anzeigen bei der Polizei und bei der Veterinärbehörde, dieser Haltung einen Riegel vorzuschieben. Viele Sachen musste der Tierhalter per Auflage durch die Veterinärbehörde verbessern und verändern. Der Tierbestand musste reduziert werden und es musste gewährleistet sein, das sämtliche Tiere ihren Weidegang bekamen.

Januar 2008 – Das Schrecken nimmt kein Ende !!!

Und wieder geriet der Halter der o.g. Tiere wegen seiner nicht tiergerechten Haltung ins Visier der Kritik. Eine Kuh mit einer stark blutenden Kopfverletung wurde im Stall aufgefunden.  Es wurde die Polizei eingeschaltet, der Halter wurde gerufen, ebenso eine Tierärztin. Leider wurde das Tier nur notdürtig versorgt, so das die verletzte Kuh auch noch am darauffolgenden Tag mit blutender Kopfwunde im Stall vorzufinden war.

Februar 2009 – Das Drama spitzt sich zu

Die Schreckensbilanz des Tierhalters setzt sich leider Gottes fort. So wurde auf dem Grundstück des Tierhalters an der Wellendorfer Straße, dort werden vornehmlich Ziegen und Schafe gehalten, ein verendetes Tier gefunden. Ebenso ein junges Schaf, dessen Hinterläufe mittlerweile abgefressen bzw. abgefault waren. Es herrschen katastrophale Zustände dort. Immer wieder wurden Knochen und Schädel von verendeten Tieren gefunden. Aber scheinbar scheint die Veterinärbehörde hiervor die Augen zu verschliessen. Denn der dubiose und skrupellose Tierhalter macht immer weiter.

Zuständige Behörden wurden eingeschaltet. Auch wurde dieses Mal die Politik mit ins Spiel gebracht. Denn hier muss dringend etwas passieren … ein generelles Tierhalteverbot wird angestrebt. Und hoffentlich auch durchgesetzt.

 

Januar 2010 – nach diverse Gerichtsverhandlungen

Endlich können wir einen Erfolg verzeichnen, denn in mehreren Gerichtsverhandlungen wurde der besagte Tierquäler zu einer saftigen Geldstrafen und einem dreijährigen Tierhalteverbot verurteilt.
Nicht aufzugeben und kämpfen zahlt sich irgendwann aus !!!

In Sachen tierquälerische Tierhaltung in Oesede / 2011
Gott sei Dank hat das Leiden ein Ende… denn der skrupellose Tierhalter hat in einer erneuten Gerichtsverhandlung ein 3jähriges Tierhalteverbot sowie eine satte Geldstrafe bekommen. Ein grundsätzliches Tierhalteverbot wäre zwar besser gewesen, aber auch so können wir alle durchaus mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Wenn Sie also vermeiden wollen, das der besagte Tierhalter weiterhin Tiere quält, dann sollten Sie einen bestimmten Blumenladen im oberen Bereich der Oeseder Strasse in GM-Hütte meiden !!!

 

Tiffi und Susi

 

Tiffi (Foto privat) – sie guckt ein bisserl grimmig …
Von der lieben Susi gibt es leider kein Foto ;-(

 

Über die ortsansässige Tierärztin erreichte mich Ende 2008 der Anruf einer jungen Frau. Sie suchte verzweifelt nach einer Unterbringung für 2 Katzendamen (7 und 16 Jahre) . Der Besitzer war im Sommer 2008 verstorben und die beiden Katzen waren nun alleine im Haus. Sie wurden lediglich mit Futter versorgt. Ansonsten waren sie sich selbst überlassen.

Nun sollten die beiden Tiere endlich vermittelt werden. Doch kein Tierheim oder Tierschutzverein in der Umgebung wollte helfen. Überall wurde die Frau abgewiesen. Wohin nun mit den Katzendamen ???

Die IG Tierfreunde konnte helfen … die 16 jährige Susi konnte bei einer guten Bekannten ein neues Zuhause finden. Und auch für die 7 jährige Tiffi habe ich ein schönes Plätzchen gefunden. Und das innerhalb kürzester Zeit…. von Samstag Mittag bis Sonntag nachmittag war alles geklärt.

Man sieht also: mit ein bisschen gutem Willen und Engagement kann man durchaus etwas erreichen. Man muss es nur WOLLEN !!! … scheinbar zeigen andere Tierschutzvereine nicht so viel Engagement.

Leider hat Susi nur noch etwas mehr als 1 Jahr gelebt. Sie ist an den Folgen eines Schlaganfalles verstorben. Aber sie hat auf jeden Fall noch eine sehr schöne Zeit in der Pflegestelle verbringen dürfen.

Herzlichen Dank an dich Gabi, das du dich so gekümmert hast.

 

Eine kleine Katzenfamilie

Im Dezember 2007 erreichte uns ein Anruf über eine zugelaufene Katze hier in Bad Iburg, die es sich mit samt ihren
3 Babies auf der Terrasse eines Wohnhauses gemütlich gemacht hatte. Nach Klärung der Sachlage und nach vergebener Suche nach einem Besitzer, mussten wir nun handeln. Denn die 3 Kleinen mussten dringend von der Strasse und um weiteren Nachwuchs zu verhindern, sollte die Mama-Katz alsbald kastriert werden. Also haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt. Die Vermittlung der Kleinen ist uns gelungen … ein Katzenbaby konnte nach Hamm vermittel werden, die anderen beiden haben ihr neues Zuhause auf einem großen und  ruhig gelegenen Hof ganz hier in der Nähe gefunden. Mama-Katz wurde mittlerweile kastriert und kann nun an ihren angestammten Platz zurückkehren.

 

Foto: privat

 

 

Gut untergebracht …


Foto: privat

haben wir Ende letzten Jahres (2006)  eine 7jährige Katzendame, die sowohl ihr Frauchen als auch ihr Zuhause verlieren sollte.

Das Frauchen, eine ältere Dame, mußte mit einem schweren Schlaganfall ins Krankenhaus – und später dann ins Pflegeheim. Eine Genesung und die Rückkehr ins eigene Heim war ungeklärt.
Deshalb hatte sich die Schwiegertochter entschlossen, der Katzendame ein neues Zuhause zu suchen.
Etwas mehr als 6 Wochen war die Katze nun schon ganz alleine in einer immer leerer werdenden Wohnung untergebracht,  1 mal täglich wurde sie dort versorgt.

1 Woche Zeit blieb noch, bevor die Wohnung komplett geräumt werden sollte. Durch eine Anzeige sind wir aufmerksam geworden und haben sofort reagiert. Jetzt freut sich die anfänglich überaus scheue und ängstliche Katze über ihr neues Reich, in dem sie sich wohl und sicher fühlen kann.